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03. Januar 2011: Eine Zugfahrt, die ist lustig
Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 11:30 Uhr

Die erste Nacht in Bangkok, haben wir gut geschlafen. Wir sind heute erst um 09:00 Uhr wach geworden. Nach dem Frühstück erkundigen wir uns auf dem Bahnhof, wo unser Zug heute Abend abfährt.

Danach wollen wir die Stadt erkunden. Mein Vorschlag, die Stadt mit dem Rad zu erkunden, stößt nicht gleich auf Gegenliebe. Doch wir wollen es probieren. 

Das ist der Wahnsinn! Der Linksverkehr macht die Radfahrt noch amüsanter. Trotz starkem Verkehr kommen wir überall problemlos durch. Die nehmen richtig Rücksicht und wir werden immer mutiger. Nach dem Besuch in einem Kloster und dem Blick auf den Königspalast fahren wir zurück, in unser Hostel. 

Heute waren es 20 Kilometer. Für uns ein erstes Abenteuer und ein guter Test, ob die Räder auch gut funktionieren.  Im Hostel duschen wir uns noch, packen unsere Räder und fahren zum Bahnhof „Hua Lamphong“. Der Bahnhof ist ein sogenannter „Sackbahnhof“ und zgl. der Hauptbahnhof von Bangkok. Von hier fahren  alle Züge ab. Das Eisenbahnnetz in Thailand ist nicht so groß, wie in Deutschland. Die Strecken führen sternförmig zu den wichtigsten Städten des Landes.

Pünktlich, eine Stunde vor Abfahrt des Zuges, sind  wir im Bahnhof und müssen noch eine Fahrradkarte kaufen. Dann geben wir die Räder in unserem Zug nach Khon Kaen, in einem Gepäckwagen ab.

Das Abenteuer Zugfahrt kann beginnen. Schon in Deutschland hatten wir uns via Internet Tickets für den Nachtzug, in der 2. Klasse besorgt. In dem Wagen haben wir jeweils einen Liegeplatz, der von einem Stewart bezogen wird, wenn wir es wollen. Essen bekommen wir auch serviert. Zu den sanitären Anlagen gebe ich lieber keine Beschreibung ab. 

Der Zug fährt pünktlich ab. Man kann es kaum beschreiben. Es wackelt und rumpelt unentwegt. Besonders schnell war der Zug auch nicht gerade. Irgendwann lassen wir unsere Betten beziehen. Vorhang und Augen zu, aber so richtig schläft man nicht ein. Auf einem Schiff, ist es bei Sturm bestimmt ruhiger.

 
01. - 02. Januar 2011: Hurra! Es geht los!
Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 11:28 Uhr

Fast pünktlich, um 17:00 Uhr startet unser A 330, ein Air-Berlin-Flieger von  Berlin-Tegel nach Bangkok. Der Flieger war knacke, dicke voll. Zehn Stunden Flug, mit wenig Beinfreiheit und kaum Schlaf  waren natürlich nicht der erstrebenswerte Auftakt unserer Reise. Aber was soll’s, wir haben dann 5 Wochen, um uns von dem Flug zu erholen.

Überpünktlich um 09:00 Uhr Ortszeit (03:00 MEZ) landen wir in Bangkok. Hier sind es gleich mal 34 ° C. Wow, das haut einem fast um, fast 40 ° Temperaturunterschied zu Deutschland. Im Schatten lässt es sich aber aushalten. 

Der Airport ist einfach riesig, alles ist sauber und gut ausgeschildert. Unser Gepäck und auch die Räder in den Radkartons kommen unbeschadet an. Nicht mal der Zoll wollte was von uns wissen. Am vereinbarten Ausgang wartet schon unser bestellter Fahrer. Jetzt sind wir gespannt, wie er die 4 großen Kartons in seinem Toyota Kleinbus transportieren wird. Aber für ihn keine unlösbare Aufgabe. Zwei Kartons werden liegend auf dem Dach verzurrt und zwei  Kartons werden über die letzten Sitzlehnen geschoben. Für uns bleibt auch noch Platz und schon kann losgehen. 

Wir sind ca. eine Stunde die 40 km gefahren, weil der Fahrer nicht auf Anhieb unser bestelltes Hostel "Siam Classic" (Innenstadt, nähe Hauptbahnhof) fand.  Uns war es egal, so bekommen wir auch gleich die Stadt und viele kleine Gassen gezeigt. 

Da wir noch nicht gleich einchecken können, packen wir die Räder aus. Obwohl die Kartons etwas gelitten haben, sind die Räder in Ordnung. Die Zimmer sind auch o.k. Jeder bezahlt umgerechnet. 11 Euro. Nach dem Duschen und Packen der Radtaschen, erkunden wir die Stadt. Wir fahren mit einem Taxi zu der von Touristen beliebten Khaosan Road. Hier gibt es unzählige Geschäfte, Restaurants, Händler...na eben alles, was einen Touristen glücklich macht.  Wir stürzen uns also übermüdet, wie wir sind, in das Getümmel, essen was und wandern noch durch die Straßen.  In jeder Seitenstrasse gibt es unzählige Garküchen. 

Für uns ist 22:00 Uhr Schicht im Schacht, wir sind müde und wollen nur noch schlafen.

 
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