02. Februar 2011: Traumresort in Thailand!

25. Etappe: Pailin- Küste Thailand, südlich von Chanthaburi ; Tages-Km: 122; Zeit: 5:34 h; Durchschnitt: 21,96 km/h; Gesamt: 2632 km

Ich bin heute mal um 05:00 Uhr aufgestanden. Schnell noch die Kette geputzt, eingekauft, kein  Frühstück und  schon geht es um 06:00 Uhr los. Es ist in den Bergen noch etwas kühl und so freue ich mich auf die ersten Anstiege, damit ich meine Betriebstemperatur erreichen kann. Kurz vor der Grenze bei Kilometer 20 habe ich mir ein Frühstück gegönnt. Die Grenzabfertigung geht recht schnell. Die Ausreise aus Kambodscha habe ich erst mal verpasst. Die Immigration habe ich einfach ignoriert. Also noch mal zurück, Stempel abholen (keine Stempelgebühr) und dann erst zu den Thailändern. So, endlich wieder in Thailand. Die Strassen sind ein Traum, viele Hügel, breiter Randstreifen, kein Staub und keine ständig hupenden Autofahrer.

Nach 50 km mache ich eine Pause und treffe einen englischen Radfahrer. Er kommt aus der Richtung, wo ich hin möchte und so bekomme ich viele Informationen.

Das Alleine fahren finde ich gar nicht so schlecht. Man trifft immer wieder Leute, zum quatschen und man wird auch oft angesprochen.

Nun geht es 20 km bergab, mit Rückenwind. Fast 60 km/h düse ich runter, da macht doch Radfahren Spaß. Ich überhole auch einige Motorroller.

Doch je tiefer ich ins Flachland komme, umso wärmer wird es auch wieder.

Endlich, nach über 100 km erreiche ich das Meer. Hier gibt es sogar einen Küstenradweg, namens "Scenic". Den fahre ich weiter, bis ich ein traumhaftes Ressort erreiche. Dieses liegt etwa irgendwo in einer Bucht südlich von Chanthaburi. Genau kann ich meine Position mittels meiner Karte nicht lokalisieren. Egal, das werde ich morgen herausfinden.

Auf jeden Fall gibt es hier wunderschöne Bungalows am Meer, hellen Strand, Swimmingpool und freundliches Personal. Das ist einfach traumhaft. 

Der Preis ist natürlich der Hammer (30,- Euro + Frühstück). Aber heute werde ich es mir mal gönnen und einfach relaxen. Als erstes hüpfe ich in das Meer. Es gibt kaum Wellen und das Wasser ist natürlich angenehm warm. Danach spaziere ich am Strand lang und  sammle Muscheln. Nach dem Duschen habe ich  meine ganze Wäsche gewaschen und draußen aufgehangen. Ich denke mal, dass es die letzte Wäsche auf meiner diesjährigen Radreise ist. Der Chef und seine Tochter wollen nun wissen, wo ich her komme und so weiter, eben das übliche. Ich bestelle heute Reis mit frischen Krabben. Da es in den meisten Restaurants bisher nur wenig  zu Essen gab, bestelle ich heute als Portionsgröße „Large“.  Zum Essen gibt es noch eine Suppe und einen Salat. Oh, oh, da habe ich mich wohl doch übernommen, das Essen würde bestimmt für  4 Personen reichen. Nach dem Essen, ich habe nicht alles geschafft, darf  ich den Laptop einer Angestellten nutzen. Hier gibt es auch einen Pool. Den werde ich morgen früh nutzen. 

Am Abend sitze ich noch mit dem Chef und dem Personal zusammen. War echt lustig, weil wir uns mit Händen und Füßen unterhalten haben. Die haben mir auch ein paar Brocken Thai beibringen wollen. Doch die vergaß ich immer wieder. Ist keine einfache Sprache. 

Heute schlafe ich bei herrlichem Wellenrauschen ein.

 
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