21. Januar 2011: Wieder im Land des Lächelns – Laos, 2. Einreise

16. Etappe: Khong Chiam - Champasak; Tages-Km: 108; Zeit: 5:14 h; Durchschnitt: 20,59 km/h; Gesamt: 1598 km

Früh morgens geht es wieder los. Heute wollen wir wieder zurück nach Laos. Es ist erst eine Woche her, als Jule den Unfall hatte und wir geschockt beschlossen haben, Laos zu verlassen. Vor einer Woche wäre es uns nicht in den Sinn gekommen, nochmals nach Laos einzureisen. Doch die „Viertausend Inseln“, die netten Menschen ziehen uns magisch an. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer und wir freuen uns auf Laos. Also los geht’s!

Die Frühstückssuche endet wieder mal vor einem Supermarkt, wo es Kuchen, Toastbrot und Kaffee gibt. Gut gestärkt geht es bis zur Grenze, ca. 30 km.

Auch hier verbringen wir eine  Stunde mit dem bürokratischen Beantragen eines Visums für Laos. Das kostet uns noch mal 30,- $. 

Die 40 km Kilometer bis Pakse rollen ganz gut. Geld können wir noch nicht umtauschen, aber in den kleinen Shops akzeptieren die freundlichen Menschen auch Baht. In Pakse suchen wir erst mal eine Bank, wo wir Geld tauschen können. Dann fragen wir noch in mehreren Shops, ob wir unserer Guthaben für das Handy aufladen können. Auch das ist Zeitaufwendig und nervend. Aber es klappt und nach einer Essenspause entschließen wir uns bis kurz vor Champasak (ältester Tempel aus dem 11. Jh.) zu fahren. 

Die knapp 35 km, bei über 38 Grad C (in der Sonne, da bewegen wir uns auch hauptsächlich) und starkem Verkehr machen die letzten Kilometer auch nicht gerade leicht. Doch die Überfahrt mit der Fähre, über den Mekong macht all die Strapazen wieder weg. So eine Fähre ist nicht vergleichbar mit unseren TÜV-geprüften Fähren. Eigentlich sind es nur 3 Fischerboote, die mit Holzplanken verbunden sind. Wenn Lkw's rauf fahren knacken die Planken und man denkt, das war es nun! Aber es hält erstaunlicherweise. Die Bergkulisse, der Mekong und die tiefstehende Sonne beeindrucken uns ungemein. Wir bleiben gleich im ersten Guesthouse, mit Restaurant am Mekong. Das Zimmer ist toll und das  Personal spricht englisch. Wir  bekommen hier gutes essen, kühles Bier und tolle Tipps für die Weiterreise. Mit anderen Worten, man ist hier gut aufgehoben.


 
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