17. Januar 2011: Große Stadt, wenig los!

12. Etappe: Ban Paeng – Nakhon Phanom; Tages-Km: 101; Zeit: 4:32 h; Durchschnitt: 22,38 km/h; Gesamt: 1157 km

Heute haben wir mal richtig ausgeschlafen, bis 08:00 Uhr. Das Frühstück war auch o.k. und so starten wir um 09:45 Uhr weiter gen Süden. 

Jule ruft an und berichtet, dass sie endlich Vientiane verlassen kann und mit dem Bus nach Thailand, in den Norden fährt. Ihr Rad konnte nicht repariert werden. Mit dem angebotenen Preis von 100,- $ war sie nicht einverstanden und so nimmt sie es mit und wird es in Bangkok abstellen. Marco hat ihr angeboten, dass sie nach unserer Tour, sein Rad nutzen kann. Er nimmt ihr demoliertes Rad mit nach Deutschland und wird es preiswert wieder herrichten. So kann Jule, ihre Radtour fortsetzen, sobald ihr Knie i.O. ist. Jule will noch bis April in Südostasien bleiben. Ja,  Student müsste man sein.

Auch heute meint es die Sonne gut mit uns. Wir haben fast 30 Grad C. Die Strassen sind so super, dass es einfach nur rollt. Einige Zeit fährt eine Frau auf ihrem Roller neben uns her und fragt uns aus (sie kann englisch), woher wir kommen u.s.w. Die Leute sind hier so nett und gesprächig. Auch wenn es mal mit der Verständigung nicht klappt, können wir doch mit dem kleinen  Thai-Wörterbuch viele Sprachbarrieren überwinden.

Viele Highlights gibt es nicht auf der heutigen Strecke. Wir freuen uns einfach nur, dass es heute mal wenige Kilometer werden und wir die Stadt Nakhon Phanom bei Zeiten erreichen können. 

Um 15:30 Uhr erreichen wir Nakhon Phanom und suchen ein Hotel, in dieser nicht kleinen Stadt. Die Stadt macht einen positiven Eindruck und wir freuen uns, die Stadt zu erkunden. Ein Hotel ist auch schnell gefunden und es erstaunt uns, dass wir hier auch nur 10,- Euro für das Zimmer zahlen. Auch dieses Zimmer ist sehr groß, hat ein großes Bad und im Hotel gibt es auch einen Fahrstuhl. Doch, als wir endlich fertig sind, einen Bärenhunger haben, merken wir, dass hier fast alle Bürgersteige hochgeklappt werden.

Ein einfaches Restaurant finden wir aber doch noch. Danach müssen wir uns nur noch nach einem Internetcafe durchfragen. Ein paar Jugendliche sprechen etwas englisch und helfen uns. Kurzerhand bitten sie uns, auf ihre Roller aufzusteigen und los geht die Fahrt. Ein paar Strassen weiter, ist dann auch das Internetcafe. Eigentlich hätte die Fahrt noch weiter gehen können. Es war einfach nur schön, sich mal durch die Stadt fahren zu lassen.

Apropos Roller, die kleinen wendigen Fahrzeuge gibt es  hier in Südostasien massenhaft. Damit wird so ziemlich alles transportiert. Ich glaube, dass es den Kindern schon in die Wiege gelegt wird, mit so einem Roller fahren zu können. 

Wie ihr seht, geht es uns gut und wir hoffen mal, dass die Pechsträhne der Vergangenheit angehört.


 
RocketTheme Joomla Templates