16. Januar 2011: Hunde auf Wadenjagt!

11. Etappe: Pak Khan – Ban Paeng; Tages-Km: 140; Zeit: 6:18 h; Durchschnitt: 22,20 km/h; Gesamt: 1055 km

Das tolle Hotel, direkt am Mekong müssen wir heute wieder verlassen. Wir genehmigen uns noch ein gutes Frühstück, was o.k. ist, aber nicht an das Frühstück in Vientiane herankommt.  Gegen 09:00 Uhr fahren wir los. So warm ist es noch nicht, aber erträglich. Das Tempo pendelt sich so auf 22 km/h ein. Es rollt ganz gut. Wir haben uns übrigens dazu entschieden, auf thailändischer Seite den Mekong abwärts zu fahren. Am Sonntag ist auch hier nicht so viel los. An einem wunderschönen Tempel, mit großen, schwarzen  Felsen machen wir Rast. Der Tempel liegt direkt am Mekong. Sonst passiert nichts Spektakuläres. Zwei Hunde entscheiden sich, uns hinterher zu jagen. Das  ist den abgemagerten Tieren auch nicht zu verdenken, zum Frühstück mal in eine ordentliche Wade zu beißen. Ich brülle die Tiere an: "Verpisst euch ihr Mistviecher!". Das haben sie wohl verstanden und müssen sich nun ein anderes Frühstück organisieren. 

Die Gegend hatte heute mal einige tolle Landschaften zu bieten. Öfters sehen wir den Mekong, viel überflutete Landschaft, Reisfelder, Wasserbüffel und es gibt auch ein paar Hügel mit Kurven und sehr oft Wälder. Die Temperatur ist ganz ordentlich gestiegen und ich muss doch noch Sonnencreme auftragen, damit ich mir nicht den Pelz verbrenne. Ich wechsle mich mit Marco bei der Führungsarbeit ab. Marco ist zwar ein ruhiger Patron, doch er hat sehr vernünftige Ansichten und ist sehr leistungsstark. Also wir passen gut zueinander.

Immer wenn  wir Pause machen, sind Kinder in  der Nähe und wir geben ihnen Bonbons. Die bedanken sich immer ganz lieb, mit Knicks und gefalteten Händen zur Stirn. Ein Junge kommt uns schnaufend mit dem Rad hinterher und fährt eine Weile neben uns her. Doch dann versagen ihm die Kräfte und er muss abreißen lassen. Die erste große Stadt, ist nach ca. 50 km erreicht. Hier wollen wir aber noch nicht bleiben und beschließen, bis zur nächsten Stadt zu fahren. Nach 90 km gab es aber keine nennenswerte Stadt und wir müssen bis Ban Paeng durchfahren. Diese Stadt erreichen wir um 17:30 Uhr, also noch vor der Dunkelheit. Eine Frau zeigt uns den Weg zu einer Unterkunft, die aber etwas außerhalb der Stadt ist. Sie fährt mit ihrem Rad 12 Km/h vor uns her. 

Die Unterkunft ist eine Ferienanlage mit schönen Bungalows, Fischteich und Restaurant. Na, was will man mehr. Das Zimmer war auch super groß. Wir bezahlen nur insgesamt 10,- Euro für das Zimmer. So verschwitzt wir sind, essen wir gleich im Restaurant und duschen uns erst später. Den restlichen Abend verbringen wir  auf der Terrasse.


 
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