06. Januar 2011: Good Buye Thailand! Welcome in Lao

3. Etappe: Ban Phu - Vientiane (Laos); Tages-Km: 82; Durchschnitt: 20,3 km/h; Gesamt: 320 km

Heute gönnen wir uns mal einen Ausschlaftag und so sind wir erst um 09:00 Uhr aufgestanden. Als ich  mein Ohropax rausziehe, höre ich ohrenbetäubende, laute Musik vom Markt, unterhalb unseres Fensters. Na was gibt es schöneres am frühen Morgen. Dann geht  es wieder auf die Suchen nach etwas zu Essen. Das ist gar nicht so einfach mit 4 Leuten und man vergeudet viel kostbare Zeit. Heute gibt es zum Frühstück Reis, Ei und Gemüse, dazu noch Eiscafe aus der Büchse und so sind wir gut gestärkt.

Ziemlich spät, kurz vor Mittag geht es dann auch endlich los und wir fahren nach Norden zum Mekong, nach Tha Bo. Von dort fahren wir weiter nach Osten, direkt am Mekong entlang. Hier ist die Landschaft wieder ganz anders. Die Häuser sieht man fast gar nicht, so viele Palmen, Bananenstauden und anderes Grünzeug  verdecken diese. Wir machen Wettfahrten mit überladenen Motorrädern und grüßen fein links und rechts. Nach ca. 60 Kilometern erreichen wir die Freundschaftsbrücke …., welches ein Grenzübergang zwischen Thailand und Laos ist. Die Kontrolle ist nicht sonderlich interessant und geht recht zügig vonstatten. Jetzt haben wir also Thailand verlassen, das Land mit den vielen lächelnden und freundlichen Menschen. Wir sind also gespannt, wie es hier in Laos wird.

Die fast 20 km bis in die Innenstadt von Vientiane sind staubig, laut und anstrengend. Schön ist etwas anderes. Im Stadtzentrum machten wir eine Pause und wollen uns danach auf die Suche nach einer Unterkunft machen. Es sei nämlich erwähnt, dass wir heute 82 km ohne großen Essorgien durchfahren konnten. Hier und da etwas Banane, Kekse und viel Wasser bzw. Cola, das kann auch reichen. Immerhin haben wir heute Morgen auch lange getrödelt.

Wie es der Zufall so will, ist unser Restaurant, wo wir sitzen, auch ein Hotel und die Zimmer, für jew. 12,- €, gefallen uns.

Ein Tuck-Tuck bringt uns ins Zentrum, wo wir uns die Zeit mit  Touristen beobachten, essen, einkaufen und  Geld ziehen vertreiben. Die Stadt ist nicht gerade reizvoll und interessant, wie man es sich für eine Hauptstadt Vorstellt. So kommen wir heute dazu, zeitig schlafen zu gehen.



 
RocketTheme Joomla Templates