03. Januar 2011: Eine Zugfahrt, die ist lustig

Die erste Nacht in Bangkok, haben wir gut geschlafen. Wir sind heute erst um 09:00 Uhr wach geworden. Nach dem Frühstück erkundigen wir uns auf dem Bahnhof, wo unser Zug heute Abend abfährt.

Danach wollen wir die Stadt erkunden. Mein Vorschlag, die Stadt mit dem Rad zu erkunden, stößt nicht gleich auf Gegenliebe. Doch wir wollen es probieren. 

Das ist der Wahnsinn! Der Linksverkehr macht die Radfahrt noch amüsanter. Trotz starkem Verkehr kommen wir überall problemlos durch. Die nehmen richtig Rücksicht und wir werden immer mutiger. Nach dem Besuch in einem Kloster und dem Blick auf den Königspalast fahren wir zurück, in unser Hostel. 

Heute waren es 20 Kilometer. Für uns ein erstes Abenteuer und ein guter Test, ob die Räder auch gut funktionieren.  Im Hostel duschen wir uns noch, packen unsere Räder und fahren zum Bahnhof „Hua Lamphong“. Der Bahnhof ist ein sogenannter „Sackbahnhof“ und zgl. der Hauptbahnhof von Bangkok. Von hier fahren  alle Züge ab. Das Eisenbahnnetz in Thailand ist nicht so groß, wie in Deutschland. Die Strecken führen sternförmig zu den wichtigsten Städten des Landes.

Pünktlich, eine Stunde vor Abfahrt des Zuges, sind  wir im Bahnhof und müssen noch eine Fahrradkarte kaufen. Dann geben wir die Räder in unserem Zug nach Khon Kaen, in einem Gepäckwagen ab.

Das Abenteuer Zugfahrt kann beginnen. Schon in Deutschland hatten wir uns via Internet Tickets für den Nachtzug, in der 2. Klasse besorgt. In dem Wagen haben wir jeweils einen Liegeplatz, der von einem Stewart bezogen wird, wenn wir es wollen. Essen bekommen wir auch serviert. Zu den sanitären Anlagen gebe ich lieber keine Beschreibung ab. 

Der Zug fährt pünktlich ab. Man kann es kaum beschreiben. Es wackelt und rumpelt unentwegt. Besonders schnell war der Zug auch nicht gerade. Irgendwann lassen wir unsere Betten beziehen. Vorhang und Augen zu, aber so richtig schläft man nicht ein. Auf einem Schiff, ist es bei Sturm bestimmt ruhiger.

 
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