01. - 02. Januar 2011: Hurra! Es geht los!

Fast pünktlich, um 17:00 Uhr startet unser A 330, ein Air-Berlin-Flieger von  Berlin-Tegel nach Bangkok. Der Flieger war knacke, dicke voll. Zehn Stunden Flug, mit wenig Beinfreiheit und kaum Schlaf  waren natürlich nicht der erstrebenswerte Auftakt unserer Reise. Aber was soll’s, wir haben dann 5 Wochen, um uns von dem Flug zu erholen.

Überpünktlich um 09:00 Uhr Ortszeit (03:00 MEZ) landen wir in Bangkok. Hier sind es gleich mal 34 ° C. Wow, das haut einem fast um, fast 40 ° Temperaturunterschied zu Deutschland. Im Schatten lässt es sich aber aushalten. 

Der Airport ist einfach riesig, alles ist sauber und gut ausgeschildert. Unser Gepäck und auch die Räder in den Radkartons kommen unbeschadet an. Nicht mal der Zoll wollte was von uns wissen. Am vereinbarten Ausgang wartet schon unser bestellter Fahrer. Jetzt sind wir gespannt, wie er die 4 großen Kartons in seinem Toyota Kleinbus transportieren wird. Aber für ihn keine unlösbare Aufgabe. Zwei Kartons werden liegend auf dem Dach verzurrt und zwei  Kartons werden über die letzten Sitzlehnen geschoben. Für uns bleibt auch noch Platz und schon kann losgehen. 

Wir sind ca. eine Stunde die 40 km gefahren, weil der Fahrer nicht auf Anhieb unser bestelltes Hostel "Siam Classic" (Innenstadt, nähe Hauptbahnhof) fand.  Uns war es egal, so bekommen wir auch gleich die Stadt und viele kleine Gassen gezeigt. 

Da wir noch nicht gleich einchecken können, packen wir die Räder aus. Obwohl die Kartons etwas gelitten haben, sind die Räder in Ordnung. Die Zimmer sind auch o.k. Jeder bezahlt umgerechnet. 11 Euro. Nach dem Duschen und Packen der Radtaschen, erkunden wir die Stadt. Wir fahren mit einem Taxi zu der von Touristen beliebten Khaosan Road. Hier gibt es unzählige Geschäfte, Restaurants, Händler...na eben alles, was einen Touristen glücklich macht.  Wir stürzen uns also übermüdet, wie wir sind, in das Getümmel, essen was und wandern noch durch die Straßen.  In jeder Seitenstrasse gibt es unzählige Garküchen. 

Für uns ist 22:00 Uhr Schicht im Schacht, wir sind müde und wollen nur noch schlafen.

 
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